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Wernau - Neuer Wanderpokal und ein neuer Sieger: Der EZ-Fußball-Pokal, ausgerichtet von den Wernauer SF, sorgte für einige Neuigkeiten und Überraschungen. Die SG Eintracht Sirnau aus der Kreisliga A bezwang den TSV Deizisau, der mit einer gemischten Mannschaft aus Landesliga- und Kreisliga-A-Spielern antrat, im Finale verdient mit 2:1 (2:0). Es war der erste Triumph der Sirnau er beim EZ-Pokal.

Nach dem Schlusspfiff war kein Halten mehr. Die Sirnauer, deren Turniersieg mit einem Preisgeld von 1000 Euro versüßt wurde, feierten einträchtig ihren überraschenden Erfolg mit Sektfontänen wie bei einem Formel-1-Rennen und wilden Freudentänzen wie an Karneval. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, war selbst SG-Trainer Klaus Schipke von der starken Leistung der Sirnauer überrascht. Lob für den Turniersieger kam auch vom Gegner. „Sirnau hat wenig zugelassen und clever agiert“, sagte Deizisaus Spielleiter Thomas Stiehl, der wegen des verlorenen Endspiels nicht allzu traurig war. „Wir standen zum ersten Mal im Finale des EZ-Pokals. Und darüber freuen wir uns.“ Außerdem gab es für die Deizisauer noch 600 Euro Preisgeld.Im Elfmeterschießen um Platz drei setzte sich der TSV Denkendorf (Kreisliga A) mit 4:3 gegen den Bezirksligisten VfB Oberesslingen/Zell durch. Nach jeweils fünf Schützen stand es 3:3. Danach zeigte Natnal Araya vom VfBO Nerven und scheiterte am glänzend aufgelegten Denkendorfer Keeper Maximilian Lechner, der schon zuvor zwei Bälle pariert hatte. Raffaele Colonna verwandelte anschließend souverän und sicherte Denkendorf Rang drei und 300 Euro Preisgeld. Oberesslingen/Zell durfte sich mit immerhin 200 Euro trösten.Das Finale zwischen Deizisau und Sirnau vor knapp 700 Zuschauern begann mit einem Paukenschlag. Nach drei Minuten brachte David Plodek den Außenseiter mit einem sehenswerten Volleyschuss in Führung. Deizisau schien konsterniert, und die Sirnauer setzen nach. „Wir wollten immer wieder kleine Nadelstiche setzen, und das ist uns gelungen“, freute sich Schipke.

Zwei Fehler - zwei Gegentore

Einer dieser „Nadelstiche“ hätte fast zum zweiten SG-Treffer geführt. Nach einem Konter schoss Plodek knapp am langen Eck vorbei (17.). Kurz danach klappte es besser: Der völlig frei stehende Alexandros Alexandrou erhöhte per Kopf aus sechs Metern auf 2:0 für die SG Eintracht Sirnau. „Wir haben zwei Fehler gemacht und zwei Gegentore kassiert“, brachte Stiehl die Lage der Deizisauer auf den Punkt.

Kurz vor dem Wechsel traf Patrick Kujundzic nach einem erneuten Sirnauer Konter das leere Tor nicht. Das wäre bereits die Vorentscheidung gewesen.

„Das frühe Tor hat der SG in die Karten gespielt“, analysierte Deizisaus Trainer Martin Holzki. Andererseits fiel den Deizisauern in der Offensive herzlich wenig ein, um die massierte Fünferkette der Eintracht ernsthaft vor Probleme zu stellen. „Ich dachte, die spielen uns an die Wand“, wunderte sich Schipke über die geringe Kreativität und Laufbereitschaft der Deizisauer „Misch-Mannschaft“.

Je länger die Partie dauerte, desto sicherer wurden die Sirnauer. Allerdings kam in der Schlussphase noch einmal Hektik auf. Nachdem Alexandrou wegen einer Notbremse die Rote Karte sah (42.), witterte Deizisau noch einmal seine Chance. Doch es reichte nur noch zum 1:2-Anschlusstreffer durch Benjamin Viehmann in der letzten Minute.

Schipke freute sich, dass seine Mannschaft eine Woche vor der ersten Bezirkspokalrunde schon auf einem erstaunlich guten Stand ist. „Unser bestes Spiel war gegen den TV Nellingen im Viertelfinale“, sagte der SG-Trainer, der auf einen positiven Impuls für die kommende Saison hofft. „Vielleicht können wir noch zwei Plätze weiter nach oben klettern. Ob es für ganz vorne reicht, muss man sehen“, sagte Schipke.

Die Wernauer SF erwiesen sich als glänzender Ausrichter, der alle Wetterkapriolen locker wegsteckte. Insgesamt war die 36. Auflage des Traditionsturniers eine Werbung für den Lokalfußball. Die Spiele verliefen äußerst fair und es gab keine ernsthaften Verletzungen.

 

 

 

 

Aus vergangenen Zeiten:

EZ-Online 23.03.2009

SPIEL DER WOCHE TSV SIELMINGEN - SG EINTRACHT SIRNAU 2:3

Sirnau siegt trotz Abschlussschwäche

Stefan Reichenbach beklagt „fehlende Konstanz“ - Gaetano Intemperante trifft doppelt

Sielmingen - Die SG Eintracht Sirnau darf in der Fußball-Kreisliga A weiterhin vom Aufstieg träumen. Die Mannschaft von Trainer Klaus Schippke benötigte allerdings beim 3:2 (1:1)-Erfolg beim TSV Sielmingen eine Unzahl von Torchancen, bis der Erfolg unter Dach und Fach war.

Von Florian Huchler

Dass es bis zum Abpfiff eine sehr spannende Partie blieb, lag einzig und allein an der Abschlussschwäche der Sirnauer. Dies sah auch Schippke so: „Wir haben unglaublich viele Chancen vergeben. Die letzte Konsequenz hat heute gefehlt.“ Nach etlichen guten Möglichkeiten brachte Gaetano Intemperante die Gäste in der 36. Minute mit einem schönen Flugkopfball in Führung. Die erste Sielminger Torchance nutzte Patrick Alber aber kurz darauf zum Ausgleich (39.). Er traf mit einem sehenswerten Außenristschuss in den Torwinkel. Nach Intemperantes zweitem Tor (46.) spielte Sirnau weiterhin gut nach vorne, verpasste es aber mehrmals für die Entscheidung zu sorgen. Dies änderte sich auch nach dem berechtigten Platzverweis für Patrick Tribull (67.) nicht. So gelang Dirk Glemser in der 79. Minute der überraschende Ausgleich. Thorsten Köstles Siegtreffer war typisch für das Sirnauer Spiel. Völlig frei vor dem Tor scheiterte er zunächst an Torhüter Manuel Steiner, brachte aber den Abpraller doch noch im Tor unter. „Normalerweise hätte das Spiel schon zur Pause entschieden sein müssen.“ Diesem Fazit von Schippke stimmte sein Trainerkollege Stefan Reichenbach zu. Dieser sah eine „hochverdiente Niederlage“ seiner „teilweise lethargischen“ Mannschaft: „Schade, dass wir nicht an die gute Leistung der vergangenen Woche angeknüpft haben.“

statistik

TSV Sielmingen: Steiner - John (77. Skiba), Alili, Früh, Tribull - Absenger, Celik, Stoll (61. Fiorella), Alber (72. Persigehl), Kiraz - Glemser.

SG Eintracht Sirnau: Hammel - Längle, Burkhardt, Schuster, Grees - Daniel Hamburger (68. Pursche), Reutzsch, Plodek (78. Locke), Schober (81. Jörg Hamburger) - Köstle, Intemperante.

Schiedsrichter: Hummel (Leonberg).

Tore: 0:1 Intemperante (36.), 1:1 Alber (39.), 1:2 Intemperante (46.), 2:2 Glemser (79.), 2:3 Köstle (86.).

Zuschauer: 70.

Gelbe Karten: Früh, Alber, Fiorella

Rote Karte: Tribull (67. Sielmingen/Notbremse).

Beste Spieler: Alber / Reutzsch, Intemperante.

 

EZ-Online 20.03.2009

SPIEL DER WOCHE TSV SIELMINGEN - SG EINTRACHT SIRNAU (SO., 15UHR)

Kriselnder Favorit gegen starke Aufsteiger

Die Sirnauer wollen den ersten Sieg nach der Winterpause - TSV bleibt bescheiden: „Saisonziel ist der Klassenverbleib“

 

Sielmingen - Im Duell um den zweiten Tabellenplatz der Fußball-Kreisliga A treffen der Dritte SG Eintracht Sirnau und der Fünfte TSV Sielmingen aufeinander. Sowohl Sirnau als auch Sielmingen könnten auf den zweiten Platz springen. Vorraussetzung dafür wäre ein Sieg am Sonntag (15 Uhr).

Von Simon Richter

Obwohl beide Vereine punktgleich in der Tabelle stehen, könnte ihre Ausgangssituation kaum unterschiedlicher sein. Während dem Aufsteiger Sielmingen in der letzten Partie sogar ein 4:3-Sieg beim Tabellenführer VfB Reichenbach gelang, holte die SG Eintracht Sirnau nach der Winterpause gerade mal einen Punkt. Im letzten Spiel gegen den TSVW Esslingen verlor die SG mit 2:3. „Da sind einige Spieler weit hinter ihrer Normalform zurückgeblieben“, bilanzierte SG-Spielleiter Martin Schmid. Die Sirnauer sind nach der Pause noch nicht in Tritt gekommen. Dennoch trennt sie lediglich ein Punkt vom heißbegehrten Relegationsplatz. „Und da wollen wir ja auch hin“, bekräftigte Schmid. Immerhin: Nach dem misslungenen Rückrundenstart rückt die Eintracht näher zusammen. „Die Spieler haben erkannt, dass wir nur als Mannschaft etwas erreichen können“, meinte Schmid.Ganz anders ist die Situation in Siel-mingen. Nach dem letztjährigen Aufstieg bemüht sich der TSV den Ball flach zu halten. „Unser Saisonziel ist der Klassenverbleib“, stellte TSV-Spielleiter Jörg Brechelmacher klar. Und schob hinterher: „Aber wenn wir am Ende den zweiten Platz schaffen, wären wir auch nicht unglücklich.“ Doch die Personalsituation der Sielminger lässt vermuten, dass es mit dem Erreichen des Relegationsplatzes sehr schwer wird. Seit der Hinrunde muss der TSV auf seine drei Stammspieler Markus Schöler, Ilker Kiraz und Mark John verzichten. „Das sind Ausfälle, die einen Aufsteiger besonders schmerzen“, meinte Brechelmacher. Doch die Leistungen der nachgerückten, vorwiegend sehr jungen Spieler können sich sehen lassen: Gegen den Tabellenführer VfB Reichenbach gewann der TSV mit 4:3. Brechelmacher lobte besonders die Leistung des Doppeltorschützen Veli Celik und seines Mannschaftskollegen Sebastian Persighal, der ebenfalls traf. „Unsere jungen Spieler haben bisher wirklich gute Leistungen gezeigt. Aber ihnen fehlt noch die Konstanz“, sagte Brechelmacher.Die SG Eintracht Sirnau plagen dagegen keine Verletzungssorgen. Ganz im Gegenteil: Am Wochenende können die Sirnauer nach zweiwöchiger Sperre wieder auf ihren Neuzugang Gaetano Intemperante zurückgreifen. Neben den drei Langzeitverletzten müssen die Sielminger am Sonntag auch auf ihren Kapitän Marc Glemser (Verletzung aus dem Spiel gegen Reichenbach) und Christian Dahler (verhindert) verzichten.

 

 

EZ-Online 02.03.2009

Der VfB Reichenbach bleibt auf Erfolgskurs

Der Spitzenreiter der Kreisliga A besiegt Baltmannsweiler mit 3:1 -Verfolger Sirnau lässt beim 2:2 gegen Aichwald Punkte liegen  

Esslingen (red) - Der VfB Reichenbach ist nach fast dreimonatiger Pause souverän in die Rückrunde gestartet. Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga A gewann mit 3:1 gegen den TSV Baltmannsweiler und steht damit weiter mit klarem Vorsprung auf dem ersten Platz.

Verfolger Eintracht Sirnau bewies Moral und erkämpfte sich gegen Aufsteiger ASV Aichwald nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Der TSVW Esslingen bezwang den TSV Sielmingen mit 2:1 - der erste Wäldenbronner Sieg über Sielmingen seit drei Jahren. Dabei trafen die beiden Neuzugänge Egemen Altindil und Fabian Langer, die erst in der Winterpause zum TSVW gestoßen waren, je einmal. Die Begegnungen SC Altbach gegen den TSV Wernau und Wernauer SF gegen den TSV Köngen II wurden wegen unbespielbarer Plätze abgesagt.

Reichenbach - Baltmannsw.  3:1

Der VfB Reichenbach erwischte einen guten Start in die Rückrunde und bleibt auf Titelkurs. Harun Ugurcu erzielte in der 17. Minute die 1:0-Führung. Drei Minuten später baute Yasin Konyali den Vorsprung auf 2:0 aus. Der abstiegsgefährdete TSV Baltmannsweiler gab sich aber nicht auf und bemühte sich um den Anschlusstreffer. Das zahlte sich aber erst spät aus: Wasili Gruner traf in der 78. Minute zum 1:2. Die Antwort des VfB folgte postwendend. In der 85. Minute machte A-Jugendspieler Sebastian Weis mit dem Treffer zum 3:1 den Sieg der Reichenbacher perfekt.Stuhler

Denkendorf - TSG Esslingen  0:0

Beiden Mannschaften war es anzumerken, dass sie zum Rückrundenstart einen Sieg verbuchen wollten. Auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten, allerdings waren diese nur selten zwingend. Stefan Schibat vergab in der 70. Minute die beste Torchance für den TSV Denkendorf. Viel Glück hatten die Denkendorfer, als Esslingens Hrisowalantis Betikis in der 86. Minute mit einem Schuss nur den Pfosten traf. So blieb es in einer ausgeglichenen und phasenweise zerfahrenen Begegnung letztlich bei einer torlosen Punkteteilung.Daferner

Wendlingen - SV 1845 Essl.  3:1

Der TSV Wendlingen legte einen Blitzstart hin und ging in der zweiten Minute durch einen Heber von Christopher Amend in Führung. Bis zur 30. Minute hatten die Wendlinger die Partie fest im Griff. Danach hatten die Esslinger ihre beste Phase, nutzten aber ihre Chancen nicht. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Benjamin Kaiser auf 2:0 (71). Das Tabellenschlusslicht SV 1845 Esslingen gab sich noch nicht geschlagen. Lohn war der 1:2-Anschlusstreffer in der 89. Minute von Dimitrios Tsakiridis per verwandelten Foulelfmeter. Im Gegenzug erzielte jedoch Wendlingens Osman Özkara das 3:1 - die Entscheidung (90.).Schloz

Eintracht Sirnau – Aichwald  2:2

Herwig Rust brachte in der 31. Minute den ASV Aichwald verdient in Führung. Nur acht Minuten später nutzte Christoph Gebhardt die zweite gute Chance der Aichwalder und erhöhte auf 2:0. Nach dem Wiederanpfiff machte die Eintracht mehr Druck. Sirnaus Neuzugang Gaetano Intemperante verwandelte schließlich in der 54. Minute einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. Jens Schober, zweiter Neuzugang der Eintracht Sirnau in der Winterpause, gelang in der 72. Minute das Tor zum 2:2-Unentschieden. Sirnau sicherte sich somit einen verdienten Punkt.Schmid

Sielmingen - TSVW Esslingen  1:2

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, nennenswerte Szenen waren Mangelware. Auf dem Sielminger Ascheplatz ging der TSVW Esslingen in der 34. Minute durch ein schön herausgespieltes Tor mit 1:0 in Führung. Torschütze war der Neuzugang Egemen Altindil. Nur vier Minuten später schoss der zweite Neuzugang Fabian Langer das 2:0 für die Esslinger. In der zweiten Hälfte verwalteten die Wäldenbronner ihren Vorsprung. Sielmingen drängte auf den Anschlusstreffer, während der TSVW Esslingen nur noch auf Konterchance lauerte. Das rächte sich: In der 70. Minute verkürzte der Sielminger Veli Celik auf 1:2. Für mehr reichte es den Gastgebern aber nicht mehr, die Esslinger gewannen damit seit drei Jahren erstmals wieder gegen den TSV Sielmingen.Lenz

EZ-Online 26.02.2009

Hinter dem VfB Reichenbach wird es eng

Der Herbstmeister startet als klarer Titelfavorit in die Rückrunde - Platz zwei und sieben trennen nur vier Punkte  

Esslingen - Die Jagd auf den VfB Reichenbach ist eröffnet: Nach einer herausragenden Hinrunde in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 1, starten die Reichenbacher mit sieben Punkten Vorsprung als klarer Meisterschaftsfavorit in die zweite Halbserie. Doch auch wenn sich die Konkurrenz in Zurückhaltung übt - noch ist nichts entschieden.

Von Daniel Hackbarth

Das weiß auch Erkan Sevik. „Die Rückrunde wird nicht einfach. Wenn du ganz oben stehst, dann hängt sich der Gegner immer noch etwas mehr gegen dich rein“, sagt der Reichenbacher Trainer. Erschwerend kommt hinzu, dass in Verteidiger Bujar Fetahaj (Kapselriss) und den Stürmern Andreas Serwani (Knieprobleme) und Fatih Kaya (Schulterverletzung) drei Spieler längerfristig ausfallen. „Wir müssen schauen, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Dann ist alles möglich“, sagt Sevik und fordert von seinem Team, in den ersten drei Spielen „ein Zeichen zu setzen“.Hinter den Reichenbachern wird es eng: Platz zwei und Platz sieben trennen nur vier Punkte.

Ärgster Verfolger des VfB ist die SG Eintracht Sirnau . Doch die Eintracht geht den Titelkampf entspannt an. „Wie es aussieht, wird Reichenbach das Rennen machen. Was Platz zwei angeht, ist alles offen“, sagt Klaus Schipke. Der Sirnauer Trainer fügt aber hinzu: „Ich glaube nicht, dass wir schon reif für die Bezirksliga sind.“ Sollte es nicht zum Aufstieg reichen, wäre das aber laut Schipke keinesfalls tragisch. Rückkehrer Jens Schober und Neuzugang Gaetano Intemperante verstärken das Team in der Rückrunde.

Überraschend gut steht Aufsteiger SC Altbach da. Als Tabellendritter hat die Mannschaft sogar noch Aufstiegschancen. „In der Kreisliga A vorne mit dabei zu sein, ist ein ganz neues Gefühl für uns“, freut sich Abteilungsleiter Stephan Schnabel. „Wir wollen so lange wie möglich oben dran bleiben.“ Neu im Team sind Verteidiger Orbay Tokmak, der aus der „Zweiten“ in die erste Mannschaft gerückt ist, sowie Mutlu Bisging, der nach einem Beinbruch lange gefehlt hatte. Schnabel glaubt, dass Reichenbach das Rennen machen wird: „Das werden die sich nicht mehr nehmen lassen.“

Auch der TSV Denkendorf könnte im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden. Doch Thomas Gentner ist zurückhaltend. „Unser Ziel ist es, unter die ersten Sechs zu kommen. Sollte es für den Relegationsplatz reichen, würden wir uns zwar auch nicht wehren. Aber ich denke, dazu fehlt es uns noch ein bisschen“, sagt der Denkendorfer Trainer. Prunkstück des TSV ist die Abwehr, nur 14 Tore kassierte das Team bisher. Dafür mangelt es in der Offensive. „Dort müssen wir uns steigern“, sagt Gentner. Da passt es gut, dass in Samir Xhoxhaj ein Stürmer zum Denkendorfer Kader gestoßen ist.

Von Platz fünf startet der TSV Sielmingen in die Rückrunde. Mit dem bisherigen Abschneiden sind die Verantwortlichen des Aufsteigers vollauf zufrieden. „Wenn wir am Ende der Saison in derselben Tabellenregion wie jetzt stehen, dann wären wir sehr gut bedient“, sagt Stefan Reichenbach. Der Sielminger Trainer glaubt aber nicht, dass es zu mehr reicht. „Wir spielen nicht konstant genug und zudem ist unser Kader zu unausgeglichen“, sagt Reichenbach. „Wir richten den Blick erst einmal nach hinten.“ Dirk Glemser und Markus Schöler haben sich beide am Sprunggelenk verletzt und werden länger ausfallen.

Nach einer guten Vorrunde geht auch der TV Nellingen II die anstehenden Aufgaben entspannt an. „Unser Saisonziel war es, unter den ersten Sechs zu landen, und genau da stehen wir jetzt. Wir versuchen, in der Rückrunde mehr Punkte zu sammeln als in der Vorrunde, und dann schauen wir, wofür das reicht“, sagt Matthias Schober. Der Nellinger Trainer wird zunächst auf Ercin Karakilic, der sich in der Winterpause an der Leiste operieren ließ, verzichten müssen. Zudem werden seltener Spieler aus der Nellinger Landesliga-Mannschaft, deren Kader in der Winterpause geschrumpft ist, bei der „Zweiten“ aushelfen. Dafür steht Tobias Mattl fortan Schober als Führungsspieler zur Seite. Der lange verletzte Offensivakteur ist im Studienstress und hat nicht mehr genug Zeit, um im Landesliga-Team wieder anzugreifen.

Schwarz ist ernüchtert

Mit Platz sieben ist Zoran Pavic zufrieden. Nur hadert der Trainer des ASV Aichwald mit dem Verletzungspech, das den Aufsteiger vor der Winterpause verfolgte. In der Rückrunde wird Pavic auf Matthias Rudolph verzichten müssen, der zum TSV RSK Esslingen gewechselt ist. „Das ist ein großer Verlust für uns, und zwar sowohl fußballerisch als auch menschlich“, sagt der Trainer. Die Lücke schließen könnte Mussie Ghebrelul, der von der SV 1845 Esslingen zum ASV gewechselt ist. „Wenn wir einen Lauf haben, könnte es für uns auch noch weiter nach oben reichen. Aber wichtiger ist, dass wir nicht nach unten abrutschen“, sagt Pavic.

„Ich bin sehr unzufrieden damit, wie die Vorbereitung lief“, sagt Matthias Schwarz. Der Grund für den Unmut des Trainers: die mangelhafte Trainingsmoral der Spieler des TSV Wendlingen . „So wie das gelaufen ist, müssen wir den Blick erst einmal nach unten richten“, sagt Schwarz ernüchtert. Zudem muss der TSV auf Alexander Valet, der sich am Knie verletzt hat, längerfristig verzichten. Neu im Team ist Anon Luakthaisong. Ob der Mittelfeldspieler sich als Leistungsträger im Team etablieren wird, ist derzeit aber schwer einzuschätzen.

Vor der Saison wurde die TSG Esslingen von manchem gar als Titelkandidat gehandelt, doch so richtig in Fahrt kam die Mannschaft bisher nicht. „Wir haben uns vor allem gegen vermeintlich leichte Gegner schwer getan“, sagt Trainer Luis Domingos. Dass die Mannschaft trotzdem Klasse hat, bewies sie etwa bei dem 3:2-Heimsieg über den VfB Reichenbach. Dennoch sagt Domingos: „Wir müssen jetzt erst einmal kleinere Brötchen backen und Punkte sammeln, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“ Immerhin sei die Mannschaft in der Winterpause enger zusammengerückt. Allerdings wird Verteidiger Timo Gans wegen eines Praktikums die kommenden drei Monate nicht zu Verfügung stehen.

Beim TSV Köngen II haben die ehemaligen Spieler Stephan Hartenstein und Sven Sterr in der Winterpause das Traineramt übernommen - Harry Wolter hatte den Bettel hingeworfen. Die Begründung des Ex-Coaches: Die schwache Trainingsbeteiligung. „Mittlerweile sind zwischen acht und zehn Spieler regelmäßig im Training“, sagt Hartenstein. Das ist immer noch wenig, allerdings ist der Köngener Kader auch dünn besetzt und einige Akteure fehlen verletzt. Trotz der ungünstigen Voraussetzungen ist Hartenstein zuversichtlich: „Platz fünf ist anvisiert, aber wir müssen schauen, ob wir das packen. Doch ich denke, dass wir vom Potenzial her nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen dürften.“ Voraussetzung dafür ist aber, dass das Team vom Verletzungspech verschont bleibt.

Der TSV Wernau hat sich auf der Torwartposition verstärkt: Neu im Wernauer Kasten ist Matthias Birgler, laut Trainer Thomas Huszta „auf jeden Fall eine Verstärkung“. Zudem sind die beiden Langzeitverletzten Patrick Klein (Kreuzbandriss) und Patrick Sobeck (Sprunggelenk) wieder fit, sodass Huszta mehr Alternativen hat als in der Vorrunde. Vor allem in der Abwehr müssen die Wernauer stabiler werden. Auch wenn der TSV der Abstiegszone gefährlich nahe ist, ist Huszta zuversichtlich: „Ein einstelliger Tabellenplatz ist unser Ziel. Wichtig ist ein guter Start, damit wir in einen Lauf kommen.“

„Wir müssen nicht um den heißen Brei reden: Für uns zählt nur, möglichst schnell Punkte zu sammeln, um da unten rauszukommen“, sagt Joannis Fotarellis, Trainer des Tabellenzwölften TSV Baltmannsweiler . Ziel ist es, vier Punkte mehr zu holen als in der Vorrunde - dann wäre der Klassenverbleib in jedem Falle gesichert. „Ich weiß, dass ich mich auf meine Spieler verlassen kann. Das sind alles Eigengewächse, die wissen, wie es um den Verein steht“, sagt Fotarellis. Andreas Heck hat die Mannschaft verlassen.

Der TSVW Esslingen wird in der Rückrunde auf Marcel Blessing, der zum Bezirksligisten TSV RSK Esslingen gewechselt ist, verzichten müssen. „Er wird uns fehlen“, sagt Trainer Gerhard Römer. In den vergangenen Monaten ist eine ganze Reihe talentierter Spieler des TSVW zu höherklassigen Vereinen gewechselt. Zum Rückrundenstart vermelden die Wäldenbronner aber zugleich einige Neuzugänge. So kam Ranko Malbasic von der A-Jugend des VfL Kirchheim zum ­TSVW, er soll Blessing ersetzen. „Auf jeden Fall haben wir jetzt einen größeren Kader und mehr Konkurrenz im Team“, sagt Römer. Der Trainer geht zuversichtlich in die Rückrunde: „Das Potenzial, da unten rauszukommen, ist auf jeden Fall da.“

Green hofft auf den Klassenverbleib

Mit sechs Punkten Rückstand auf den TSVW rangieren die Wernauer Sportfreunde auf dem vorletzten Tabellenplatz. Von Resignation findet sich in Wernau aber bisher noch keine Spur. „Ich habe Vertrauen in die Mannschaft, das Potenzial ist da“, sagt Spielertrainer Michael Breier. „Aber das ist vor allem eine Frage des Willens. Abstiegskampf ist immer eine Kopfsache.“ Auch Abteilungsleiter Peter Rüttinger glaubt an den Klassenverbleib: „Natürlich spielen wir gegen den Abstieg, aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung können wir das noch packen.“ Breier hat genauso wie Mittelfeldspieler Patrick Schaaf seine Knieverletzung in der Winterpause auskuriert und wird wieder ins Geschehen eingreifen können.

Noch düsterer als in Wernau ist die Lage bei der SV 1845 Esslingen : Der Bezirksliga-Absteiger holte nach einem Umbruch zu Saisonbeginn in der Hinrunde nur fünf Punkte. „Wir geben die Hoffnung aber nicht auf. Es war ja nicht so, dass wir chancenlos waren“, sagt Dion Green. Zuversichtlich stimmt den Trainer, dass in der Winterpause Spieler neu dazu gekommen sind, darunter einige, die zuvor den Verein wegen des unruhigen Umfeldes verlassen hatten - ein Zeichen dafür, dass die Reorganisation des Clubs Früchte trägt. „Es fehlen uns elf Punkte zum rettenden Platz. Das ist machbar. Aber wir müssen in den ersten Spielen in die Vollen kommen, sonst wird es eng“, sagt Green.

 

 

EZ-Onine 09.12.2008

KREISLIGA A

Katzenjammer herrscht bei der SG Eintracht Sirnau , die beim TSV Köngen II eine 2:0-Führung verspielte. „Wir dürfen als Aufstiegsanwärter den Vorsprung nicht mehr aus der Hand geben“, schimpft Spielleiter Martin Schmid . Der Gegner habe sich aber „durch größeren Kampfgeist den Sieg verdient“. Die Köngener Landesliga-Reserve sei allerdings sehr gut aufgestellt gewesen. „Pech für Sirnau“, klagt Schmid.


EZ-Online 08.12.2008

Reichenbach siegt mit 5:1 in der Kreisliga A - Sirnau patzt in Köngen

Esslingen (red) - Die Fußballer des VfB Reichenbach siegten souverän mit 5:1 gegen den TSV Wernau. Damit gehen die Reichenbacher als Tabellenführer der Kreisliga A in die Winterpause.

Der Verfolger SG Eintracht Sirnau hat in Köngen nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren. Im Kellerduell sicherten sich die Wernauer SF drei Punkte gegen die SV 1845 Esslingen. TSV Wernau - Reichenbach1:5

TSV Köngen II - Eintr. Sirnau  3:2

Sirnau wurde zu Beginn der Partie seiner Favoritenrolle gerecht und ging in der 11. Minute durch einen Treffer von Thorsten Köstle in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Sirnau am Drücker. Alisan Satsu legte zum 2:0 nach (48.), aber Thomas Konnerth gelang kurz darauf der Anschlusstreffer (51.). Köngen bewies Kampfgeist und kam durch einen Treffer von Mehmet Kan in der 55. Minute zum Ausgleich. In der 66. Minute traf Konnerth zum verdienten 3:2-Endstand für die Köngener.Wolter

EZ-Online 02.12.2008

Von Stefanie Dörre

„Die TSG Esslingen war der erwartet schwere Gegner“, sagt Martin Schmid , Spielleiter der SG Eintracht Sirnau nach dem 1:0-Sieg. „Erst nach der Pause gelang uns in einer kurzen Druckphase der Führungstreffer.“ Die TSG hatte sich hingegen mehr erhofft. „Bei uns fehlt die Konstanz, aber wer die Chancen nicht reinmacht, kann auch nicht gewinnen“, sagt Esslingens Spielleiter Holger Rach . „Wenn wir uns mit den Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte messen wollen, reicht es nicht,gegen den VfB Reichenbach zu gewinnen und dann wieder nachzulassen.“

Kreisliga B, Staffel 2

Nach dem 4:0-Erfolg gegen den TSV Scharnhausen ist sich Martin Schmid , Spielleiter der SG Eintracht Sirnau II , sicher: „Das war eines unserer besten Spiele.“ Somit ein gebührender Abschied für Spielertrainer Vasileos Manisoglou , der aus beruflichen Gründen in seine griechische Heimat zurückkehrt.

 

EZ-Online 01.12.2008

Kreisliga-A-Spitzenreiter VfB Reichenbach siegt weiter - SG Eintracht Sirnau bleibt dran

Sirnau - TSG Esslingen1:0

Die SG Eintracht Sirnau hatte im ersten Abschnitt nicht die nötigen Mittel, um tief stehende Esslinger Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen. So kamen beide Mannschaften nur jeweils einmal gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Sirnau den Druck und wurde mit dem 1:0 durch Stefan Pursche belohnt (54.). Nach dieser Führung zogen sich die Sir-nauer zurück, blieben aber über Konter stets gefährlicher als die TSG Esslingen. Schmid

Kreisliga B

Sirnau II - Scharnhausen 4:0

Tore: 1:0 Christopher Riemer (26.), 2:0 Christopher Riemer (30.), Ferhat Korkut (41.), 4:0 Migliaro (52.)

EZ-Online 28.11.2008

Kreisliga A

Mit dem 3:2-Sieg über den VfB Reichenbach im Rücken fährt die TSG Esslingen zum Spiel bei der SG Eintracht Sirnau . „Wir haben den Tabellenführer geschlagen und rechnen uns auch in Sirnau etwas aus“, sagt Holger Rach . Der Spielleiter der TSG fügt aber hinzu: „Uns fehlt die Konstanz“. Wieder mit dabei ist Angelo Caggiano . Dafür fehlt Gökhan Öztür (gesperrt) nach wie vor.

 

EZ-Online 18.11.2008

Nachspiel

Schwerer als erwartet tat sich die SG Eintracht Sirnau beim 3:1-Sieg bei der SV 1845 Esslingen . „Nach gutem Beginn haben wir die Heimelf durch die zahlreichen vergebenen Chancen aufgebaut“, sagt SG-Spielleiter Martin Schmid .

 

EZ-Online 10.11.2008

SPIEL DER WOCHE SG EINTRACHT SIRNAU - TV NELLINGEN II     2:2

Beide Trainer sehen „Fußball verkehrt“

Nellingens Haaga hält überragend - Sirnaus Köstle sorgt für die Wende

Esslingen - Im Spitzenspiel der Kreisliga A trennen sich die SG Eintracht Sirnau und der TV Nellingen II nach einer spannenden Partie mit 2:2 (0:2). Die Zuschauer sahen zwei gute Mannschaften, die zu Recht im oberen Drittel der Tabelle stehen

Von Florian Huchler

Nellingens Torhüter Simon Haaga und Stürmer Felix Mattl waren hauptverantwortlich dafür, dass die besseren Sirnauer mit einem 0:2-Rückstand in die Pause gingen. Mehrmals hielt Haaga durch bärenstarke Paraden seinen Kasten sauber, während Mattl vorne zwei der wenigen Nellinger Chancen nutzte. Da der TVN II in der zweiten Hälfte das Spiel dominierte und vor allem in der Abwehr gut stand, schien alles entschieden zu sein. Doch der eingewechselte frühere Nellinger Thorsten Köstle bestrafte zwei Unachtsamkeiten des Gegners mit seinem Anschlusstreffer in der 62. Minute und einer schönen Vorarbeit zum 2:2-Ausgleich durch Roland Riemer (68.). Beide Mannschaften hatten danach durchaus noch gute Chancen auf den Siegtreffer und so waren die Trainer mit dem Punktgewinn zufrieden. „Ich kann mit dem Punkt gut leben“, ließ sowohl Sirnaus Klaus Schipke als auch sein Kollege Matthias Schober verlauten. Auch in der Spielanalyse waren sie sich einig. „Schon komisch, dass wir erst in unserer schwächeren Hälfte zum Torerfolg kamen“, wunderte sich Schipke. „Das war heute Fußball verkehrt“, meinte Schober. „Zu Beginn war Sirnau besser und wir führen. Dann machen wir das Spiel und kassieren noch den Ausgleich.“ In der Tabelle bleibt Sirnau mit 20 Punkten auf Platz zwei. Die punktgleichen Nellinger rutschen auf den vierten Platz, können sich aber mit der Serie von sechs Spielen ohne Niederlage trösten.

Statistik

SG Eintracht Sirnau: Späth - Längle, Burkhardt, Schuster, Grees (49. Köstle) - Thomas (81. Fischle), Reutzsch, Schulz, Riemer - Plodek (56. Saticu), Pursche.

TV Nellingen II: Haaga - Niceski, Wrobel, Schmiedeknecht (84. Karakilic) - Juppenlatz, Tunc, Yildiz (60. Konlechner), Kulak, Dreshaj - Youdom (74. Wittner), Mattl.

Schiedsrichter: Michalopoulos (Remseck).

Zuschauer: 60.

Tore: 0:1 Mattl (20.), 0:2 Mattl (39.), 1:2 Köstle (62.), 2:2 Riemer (68.).

Gelbe Karten: Burkhardt, Plodek / Yildiz.

Gelb-Rote Karten: Pursche (42.), Saticu (90./beide Sirnau), Wrobel (42.), Karakilic (90./beide Nellingen) alle wegen wiederholten Foulspiels.

Beste Spieler: Köstle, Schulz / Haaga, Mattl.

Spiel der Woche auf Video

Highlights aus diesem Spiel können ab heute Nachmittag auf der Homepage der Eßlinger Zeitung abgerufen werden.

www.ez-online.de/lokal/lokalsport/fussball/video

EZ-Online 07.11.2008

SPIEL DER WOCHE SG EINTRACHT SIRNAU - TV NELLINGEN II (SO., 14.30 UHR)

Wessen Serie reißt?

Esslingen - Eng, enger, Kreisliga A. Zwischen Platz zwei und sieben der Tabelle liegen nur zwei Punkte. Momentan stehen die Fußballer der SG Eintracht Sirnau auf dem zweiten Rang. Doch der punktgleiche Tabellendritte TV Nellingen II will die Sirnauer von dort nach Möglichkeit verdrängen (So., 14.30 Uhr).

Von Timo Gans

Beide Teams können auf Serien zurückblicken, von denen jedoch in jedem Fall eine reißen wird. Die Sirnauer haben die vergangenen drei Spiele allesamt gewonnen - der TVN ist bereits seit fünf Spielen in Folge ungeschlagen. „Diese Serie gilt es fortzusetzen“, sagt TVN-Coach Matthias Schober. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, wollen wir drei Punkte mitnehmen.“ Zuletzt reichte es sogar für einen 3:2-Erfolg über den Tabellenführer VfB Reichenbach. „Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Schober. „Vom Potenzial her können wir jeden Gegner schlagen.“Auch die Sirnauer haben einen Lauf. „Inzwischen haben wir uns etwas stabilisiert“, sagt SG-Abteilungsleiter Martin Schmid. Vor allem die neu formierte Innenverteidigung bestehend aus Tobias Schuster und Marcel Grees sei inzwischen bestens eingespielt. „Auch die Trainingsbeteiligung hat sich nach den Siegen wieder gebessert“, so Schmid. „Die Mannschaft ist wieder hungrig und hat gemerkt, dass es von alleine nicht geht.“

Schobers Respekt vor Köstle

Beim TVN ist der Respekt vor allem vor einem Ex-Nellinger groß. „In Thorsten Köstle haben die Sirnauer einen Stürmer in ihren Reihen, der Spiele alleine entscheiden kann“, sagt Schober. „Doch die komplette Mannschaft der SG steht sehr kompakt.“ Auch Schmid ist vor dem Gegner gewarnt und rechnet mit einer engen Partie: „Es ist alles drin. Die Tagesform und die Einsatzbereitschaft werden entscheidend sein“, so der Abteilungsleiter. „Es gewinnt, wer den größeren Willen hat, oben dran zu bleiben.“

Personell ist der TVN bestens aufgestellt. Wie in jedem Spiel wird der ohnehin komplette Kader mit zwei bis drei Landesliga-Akteuren verstärkt. Bei der SG fehlen die Langzeitverletzten Stefan Grimm und Domenico Tedesco (beide Kreuzbandriss) sowie Daniel Hamburger (beruflich verhindert).

 

EZ-Online 03.11.2008

Kreisliga A

Wendlingen - Eintr. Sirnau  1:2

Bereits in der fünften Minute erzielte David Plodek für Sirnau den Führungstreffer. In der 75. Minute machte Thorsten Köstle mit einem Schuss aus etwa 40 Metern das 2:0 für Sirnau. Wendlingen bäumte sich noch einmal auf und nach einem Eckball gelang Alexander Valet in der 86. Minute per Kopfball der späte 1:2-Anschlusstreffer. Schloz

Kreisliga B

Denkendorf II - Sirnau II  5:4

Tore: 1:0 Enzo Stracagnolo (8.), 1:1 Müller (17.), 1:2 Müller (23.), 2:2 Berner (28.), 2:3 Korkuz (35.), 3:3 Lyristis (40./Foulelfmeter), 4:3 Carvalho (51.), 5:3 Berner (65.), 5:4 Cologero (75.).

 

EZ-Online 31.10.2008

Kreisliga A

Nach zwei Siegen in Folge soll der Trend bei der SG Eintracht Sirnau wieder nach oben zeigen. „Beim überraschend starken TSV Wendlingen wird zumindest ein Punkt angestrebt. Dies wäre wichtig, um den Anschluß zu den vorderen Plätzen nicht zu verlieren“, sagt Sirnaus Spielleiter Martin Schmid .

Kreisliga B Stafel 2

Nach dem Sieg vergangene Woche will die SG Eintracht Sirnau II beim TSV Denkendorf II nicht leer ausgehen. „Die Aufgabe wird aber sicher schwerer als gegen das Tabellenschlusslicht TSV Oberensingen II “, sagt SG-Spielleiter Martin Schmid vor der Partie beim Tabellensiebten.

 

EZ-Online 27.10.2008

Kreisliga B

Sirnau II - Oberensingen II   6:2

Tore: 1:0 Korkut (19.), 2:0 Scopelitti (28.), 3:0 Korkut (40.), 3:1 Mellert (44.), 4:1 Migliaro (70.), 5:1 Korkut (75.), 6:1 Migliaro (85.), 6:2 Speidel (90.). Schmid

 

EZ-Online 27.10.2008

Kreisliga A

Durch einen Doppelschlag von Thorsten Köstle (3./5.) ging die Eintracht mit 2:0 in Führung. Die einzige Chance der Denkendorfer war ein Lattentreffer von Leonardo Ferrucci in der zweiten Hälfte (75.). Den Schlusspunkt setzte Stefan Pursche mit seinem Treffer zum 3:0-Endstand (84.). Schmid

 

EZ-Online 21.10.2008

Kreisliga B, Staffel 2

Das wird eine feucht-fröhliche Woche beim TV Hochdorf . Mit 6:0 hat die Mannschaft gegen die SG Eintracht Sirnau II gewonnen. Steffen Buchmann und Toni Zerbuc verschossen dabei noch jeweils einen Elfmeter. „Beide müssen deshalb eine Kiste Bier springen lassen“, freut sich Pressewart Thorsten Jenz sogar darüber. Dazu kommt noch, dass Marek Zovodnov seinen Geburtstag nachfeiert - macht Kiste Nummer drei. Getrübt wird die Freude allerdings durch die schwere Knieverletzung von Emrah Coscun.

EZ-Online 20.102008

WSF kassieren 0:6-Klatsche

Die aus der Bezirksliga abgestiegenen Wernauer SF kassierten im Spiel gegen die SG Eintracht Sirnau eine derbe 0:6-Schlappe und bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Denkendorf - Reichenbach2:1

Wernauer SF - Eintr. Sirnau0:6

Die Sirnauer gingen durch einen Doppelpack von Thorsten Köstle verdient in Führung (19./43.). Auch in der zweiten Hälfte zeigten die Sirnauer ihre technische Überlegenheit. Mit den Toren von Roland Riemer (55.), Alican Satsu (60.), Thorsten Köstle (70.) und Daniel Hamburger (75.) untermauerte Sirnau die starke Leistung. Rüttinger

 

 

 

EZ-Online 14.10.2008

NACHSPIEL FUSSBALL

„Vorne nicht zwingend genug und hinten haarsträubende Fehler“, so bezeichnet Spielleiter Martin Schmid die Leistung der SG Eintracht Sirnau . Gegen den SC Altbach kassierte der Meisterschaftsfavorit eine 1:2-Niederlage und ist diesen Titel wohl vorerst los. „In dieser Form sind wir höchstens Mittelmaß. Einige Spieler sollten sich fragen, ob ihr Trainingsengagement ausreicht“, ärgert sich Schmid. Altbachs Abteilungsleiter Stephan Schnabel ist über den Sieg froh: „Wir hätten uns über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen.“ Jetzt könne die Mannschaft oben mitspielen und zeigen was sie kann. SCA-Torwart Carsten Löhrmann und Verteidiger Savas Görgülü trugen maßgebend dazu bei, das die Null nach neunzig Minuten stand.

Martin Schmid ist mit dem Auftritt der SG Eintracht Sirnau II trotz einer 2:4-Niederlage zufrieden. „Wir haben den Meisterschaftsanwärter TSV Berkheim ins Schwitzen gebracht.“

 

EZ-Online 13.10.2008

Reichenbach ist nicht zu stoppen

Der SC Altbach war mit 2:1 bei der SG Eintracht Sirnau erfolgreich und verbessert sich damit auf Rang drei.

SG Eintr. Sirnau - SC Altbach 1:2

Athanasios Kirkopoulos brachte den SC Altbach in der 20. Minute mit einem Freistoßtreffer ins kurze Eck in Führung. Sirnau drängte auf den Ausgleich, blieb aber erfolglos.Halil Culha nutzte in der 35. Minute einen Abwehrfehler der Eintracht zum 2:0. In der 44. Minute erhielt Altbachs Eyüp Cin wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Torsten Köstle gelang in der 80. Minute noch der 1:2-Anschlusstreffer. Schmid

 

EZ-Online  10.10.2008

Kreisliga A

Hiobsbotschaft für die SG Eintracht Sirnau : Die Verletzung von Stefan Grimm hat sich als schwerwiegender erwiesen als vermutet. Der Kapitän hat im Spiel gegen den VfB Reichenbach einen doppelten Kreuzbandriss erlitten und fällt lange aus. „Die Mannschaft muss jetzt enger zusammenrücken, um die Ausfälle kompensieren zu können“, fordert der Sirnauer Spielleiter Martin Schmid deshalb vor dem Heimspiel gegen den SC Altbach .

 

EZ-Online 30.09.2008

NACHSPIEL FUSSBALL  

Nach der 0:2-Niederlage beim VfB Reichenbach hat Martin Schmid , Spielleiter der SG Eintracht Sirnau , an der Mannschaftsleistung nichts auszusetzen - es mangelt aber am Abschluss: „Die Tore fehlen uns. Wir müssen aufpassen, dass wir trotz guter Leistung am Ende nicht mit leeren Händen dastehen.“ Nächste Woche hat die SG spielfrei, daher habe die Mannschaft zwei Wochen Zeit, konzentriert zu arbeiten.

 

 

 

 

 

            Einen Schritt schneller: Yasin Konyali (links) und der VfB Reichenbach haben auch bei der Chancenverwertung einen Vorsprung - die SG Eintracht Sirnau und Benjamin Reutzsch (rechts) laufen hinterher.Foto: Rudel

 

 

EZ-Online29.09.2008

SPIEL DER WOCHE VFB REICHENBACH - SG EINTRACHT SIRNAU 2:0 (0:0) Schlüsselszene kurz vor der Pause

 

Sirnaus Pursche vergibt, Reichenbachs Obierej profitiert - Sevik: Zu früh, um an die Meisterschaft zu denken

 

Reichenbach - Der VfB Reichenbach holte auch im fünften Saisonspiel der Fußball-Kreisliga A drei Punkte. Allerdings hätte der 2:0 (1:0)-Heimerfolg gegen die SG Eintracht Sirnau gut und gerne anders ausgehen können. Doch in der 43. Minute wurde der Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Mannschaft deutlich.

Da nämlich eroberte der Sirnauer Stefan Pursche den Ball kurz vor dem gegnerischen Tor. Doch anstatt den deutlich besser postierten Thorsten Köstle anzuspielen, ver-gab Pursche aus sehr aussichtsreicher Position kläglich. Im direkten Gegenzug schalteten die Sirnauer bei einem schnell ausgeführten Reichenbacher Freistoß zu langsam. Profiteur war VfB-Kapitän Daniel Obierej, der die Konfusion nutzte und das 1:0 erzielte (43.). „Das war für mich die Schlüsselszene“, sagte SG-Coach Klaus Schipke. „Bis dahin hatten wir das Spiel eigentlich im Griff.“ Denn die Sirnauer waren die bessere Mannschaft und erspielten sich ein deutliches Chancenplus. „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite“, analysierte Reichenbachs Spielertrainer Erkan Sevik folgerichtig. Für die Entscheidung sorgte Atalay Yilmaz mit seinem unhaltbaren Distanzschuss zum 2:0 (78.).„Der Sieg war sehr wichtig für uns“, sagte Sevik, „wir haben bewiesen, dass wir auch gegen einen Meisterschaftsanwärter bestehen können.“ Trotz eines Rückstands von fünf Punkten will Sevik die Sirnauer jedoch keinesfalls abschreiben. „Das Blatt kann sich schnell wieder wenden“, sagte der Spielertrainer. „Es ist noch viel zu früh, um an die Meisterschaft zu denken, auch wenn unsere Siegesserie derzeit traumhaft ist.“ Sirnaus Schipke hat zumindest im Hinblick auf seine Mannschaft eine andere Meinung: „Wir sind erstmal von der Spitze weg.“ Dennoch will der Übungsleiter die Leistung richtig eingeordnet wissen. „Das war eines unserer besseren Spiele. Auf dieser Leistung müssen wir aufbauen“, so Schipke, der ausdrücklich keinen Absturz ins Mittelmaß befürchtet. „Die Mannschaft ist gefestigt genug, um auch nach einer Pleite weiter an sich zu arbeiten.“

Statistik

VfB Reichenbach: Sahin - Fetahaj, Hummel, Causevic, Ülker - Sevik - Yilmaz, Konyali (84. Düzgün), Bozkurt (86. Ujupaj), Obierej - Kaya (46. Serwani).

SG Eintracht Sirnau: Hammel - Längle, Grees (66. Alican), Grimm (80. Schipke), Burkhardt - Pursche, Reutzsch, Roland Riemer, Daniel Hamburger (50. Schulz) - Thomas-Köstle.    

                                                                        Sirnaus Stefan Pursche (links)  Zweikampf mit dem Reichenbacher Yasin Konyali. Pursche hatte in der 43. Min die Führung auf dem Fuß.Foto: Rudel

                                                                              

Schiedsrichter: Löffler (Weilimdorf).

Zuschauer: 250.

Tore: 1:0 Obierej (43.), 2:0 Yilmaz (78.).

Gelbe Karten: Sevik, Konyali, Ujupaj, Serwani / -.

Beste Spieler: Hummel, Sevik / Reutzsch, Köstle.

 

SPIEL DER WOCHE VFB REICHENBACH - SG EINTRACHT SIRNAU (SO., 15 UHR)

 

Eine Woche Pause als Problem

26.09.2008

 

Erkan Sevik spricht von schlechten Vorzeichen - Martin Schmid: „Bei einer Niederlage weg vom Fenster“

 

Esslingen - In der Fußball-Kreisliga A empfängt der Spitzenreiter VfB Reichenbach die auf Platz drei rangierende SG Eintracht Sirnau. „Wir haben zwar gut trainiert, aber es ist kein gutes Omen, eine Woche Pause zu haben“, sagt VfB-Trainer Erkan Sevik

Von Stefanie Dörre

Sirnau geht mit einem 5:0-Sieg gegen den TSV Sielmingen im Rücken in die Begegnung - Reichenbach hatte am vergangenen Wochenende spielfrei. Der VfB hat daher eine zusätzliche Trainingseinheit absolviert. Aber auch Sirnaus Spielleiter Martin Schmid hadert mit dem vergangenen Spieltag: „Die Partie war nicht so deutlich, wie das Ergebnis aussieht.“ Vor allem mit der Defensivleistung der Mannschaft war er nicht zufrieden. Der Reichenbacher Coach kennt dennoch die Stärken des Gegners: „Sirnau ist eine sehr spielstarke Mannschaft, sie wird nicht umsonst seit Beginn der Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelt.“ Aber auch die Reichenbacher haben sich bisher gut geschlagen - sie stehen auf Rang eins; vor den Sirnauern. Sevik glaubt an einen Sieg: „Wir müssen als Mannschaft auftreten und unsere Erfahrung und Stärke im Offensivspiel nutzen.“ Der Trainer geht von einem knappen Ergebnis aus. Auf drei Leistungsträger muss Sevik verzichten: Harun Ugurcu und Orhan Pollat liegen mit einem Grippevirus flach. Torhüter Nermin Causevic hat sich am Finger verletzt. Bei Sirnau steht hinter dem Einsatz von Alexander Späth ein Fragezeichen - der Torwart hat Probleme mit der Leiste und fiel schon in der vergangenen Woche aus. Dafür ist Stefan Pursche wieder einsatzbereit. „Die Rotsperre ist abgelaufen. Zu Recht wurde Stefan nur ein Spiel gesperrt“, sagt Schmid. Der Spielleiter spricht von einem holprigen Saisonstart. „Mit dem 1:1 in Aichwald können wir sogar noch zufrieden sein. Sehr unzufrieden bin ich aber mit der 0:1-Niederlage beim TSVW Esslingen“, sagt Schmid. Reichenbach habe dagegen einen Traumstart hingelegt und hat demnach zwei Punkte mehr auf dem Konto. „Wir wissen nicht genau, wo wir stehen. Aber eins ist sicher, wenn wir in Reichenbach verlieren sind wir erst einmal weg vom Fenster“, erklärt Schmid und fügt hinzu: „Das wird eine richtungsweisende Partie.“                                            

EZ-Online

22.09.2008

Altbach gewinnt in Unterzahl mit 2:0 - Sirnau mit 5:0-Kantersieg in der Kreisliga A

 

Die SG Eintracht Sirnau errang gegen den TSV Sielmingen einen 5:0-Kantersieg.

Sirnau - Sielmingen 5:0

Florian Burkhardt brachte die SG Eintracht Sirnau in Führung (17.). Thorsten Köstle erhöhte mit einem schönen Treffer auf 2:0 (18.). Kay Thomas schoss das 3:0 (34.). In der 42. Minute nutzte Köstle einen Querschläger und traf per Kopf zum 4:0. Die Sirnauer setzten sogar noch einen drauf: Alican Satsu sorgte für den 5:0-Endstand (73.).Schmid

 

EZ-Online

Spitzenreiter Ruit behauptet sich

22.09.2008 Esslingen (red)

Am fünften Spieltag der Fußball-Kreisliga B, Staffel 2, blieben die Überraschungen aus. Der Spitzenreiter TB Ruit siegte gegen die SG Eintracht Sirnau II mit 3:2. Dabei kam es zu einer kuriosen Verwechslung durch den Unparteiischen: Der Schiedsrichter stellte den in der Aufwärmphase befindlichen Sirnauer Martin Szegedi vom Platz, obwohl der nicht am Spielgeschehen beteiligt war. Die TSG Esslingen II gewann mit 3:2 gegen den FV Neuhausen II und setzte sich dadurch von Sirnau ab. Der FV Plochingen II bleibt weiterhin punktgleich auf Rang zwei. Die TSG Esslingen II gewann mit 3:2 gegen den FV Neuhausen II und setzte sich dadurch von Sirnau ab. Der FV Plochingen II bleibt weiterhin punktgleich auf Rang zwei.

 

Eintracht Sirnau II - TB Ruit2:3

Tore: 0:1 Meha (18.), 1:1 Tekin (27.), 1:2 Meha (35.), 2:2 Abraha (65.), 2:3 Gronwald (75.).

 

EZ-Online 15.09.2008

TSVW Essl. - SG Eintr. Sirnau 1:0

„Eine unnötige Niederlage“, ärgert sich Martin Schmid über das 0:1 beim TSVW Esslingen . Der Spielleiter der SG Eintracht Sirnau hätte den Ausgleich trotz Unterzahl der Sirnauer für möglich gehalten. Die Platzverweise von Thorsten Köstle und Stefan Pursche heißt Schmid nicht gut, hat aber auch Verständnis für die Spieler: „Durch das arrogante Verhalten des Schiedsrichters kann ich die Äußerungen sogar etwas nachvollziehen.“ TSVW-Trainer Gerhard Römer ist mit dem Spiel und der Einstellung zufrieden: „Gegen neun Mann hätten wir aber noch mehr Tore machen müssen.“ Von Stefanie Dörre

 

EZ-Online 15.09.2008

TSVW Essl. - SG Eintr. Sirnau1:0

Der Führungstreffer für den TSVW Esslingen durch einen strammen Schuss von Ante Gospodnetic kam überraschend (25.). Nach der Pause schwächte sich die SG Eintracht Sirnau selbst. Erst sah Thorsten Köstle wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte (69.). Später wurde dann sein Mannschaftskamerad Stefan Pursche nach einer Schiedsrichterbeleidigung mit der Roten Karte des Feldes verwiesen (80.). Da der TSVW die Überzahl nicht ausnutzte und sich stattdessen in die Defensive zurückzog, blieb es schließlich beim 1:0.  Lenz

 

EZ-Online 09.09.2008

Sirnau - Baltmannsweiler 5:0

Auch Joannis Fotarellis kann nicht zufrieden sein. „Einige Spieler waren selbstzufrieden, sogar arrogant“, sagt der Trainer des TSV Baltmannsweiler nach der 0:5-Klatsche gegen die SG Eintracht Sirnau . Ohne die richtige Einstellung habe das Team kein Kreisliga-A-Niveau, weswegen Fotarellis deutliche Worte wählt: „Wir müssen aufwachen, bevor es zu spät ist. Wer das jetzt noch nicht verstanden hat, sollte mit Fußball aufhören.“

 

EZ-Online 08.09.2008

Sirnau - Baltmannsweiler 5:0

David Plodek schoss in der 17. Minute das 1:0. Danach waren die Sirnauer wie entfesselt und Steffen Schulz erhöhte mit einem Doppelschlag auf 3:0 (25./38.). Thorsten Köstle baute die Führung kurz vor der Pause noch aus (45.). Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff sah der Baltmannsweilerer Marc Haidle die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit. Wiederum Köstle machte den Treffer zum hochverdienten 5:0-Sieg (60.).Schmid

 

SPIEL DER WOCHE ASV AICHWALD - SG EINTRACHT SIRNAU 1:1

Taktische Zwangsjacke erst spät abgelegt

Aichwald mit starkem Defensivverhalten - Sirnau tut sich spielerisch noch schwer

 

Aichwald - Für den ASV Aichwald und den potenziellen Aufstiegskandidaten SG Eintracht Sirnau endete der Saisonauftakt in der Kreisliga A, Staffel 1, mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0). Stand vor der Halbzeit noch das taktische Verhalten im Vordergrund, wurde nach Wiederanpfiff deutlich offensiver zu Werke gegangen.

Zumindest wurden die taktischen Zwänge nach der Pause abgestreift, was zu Fehlern auf beiden Seiten führte. So wurde das teilweise recht passive Spiel der Sirnauer durch Aichwalds Stürmer Domenico Tedesco und dem 1:0 bestraft (73.), Daniel Hamburger köpfte auf der Gegenseite frei vor ASV-Torwart Jens Hammel zum Ausgleich ein (81.). Solche Möglichkeiten blieben vor der Halbzeit Mangelware. „Im ersten Abschnitt standen beide Teams kompakt“, erklärte Sirnaus Trainer Klaus Schipke. Wenn Gefahr aufkam, dann zumeist durch Standardsituationen. So hatte die Eintracht in der 45. Minute durch einen Freistoß und den darauf folgenden Eckball ihre größten Chancen. Dabei war der ASV bis zu diesem Zeitpunkt überlegen. Die Dreierkette stand sicher und das Aufbauspiel der Sirnauer wurde bereits an der Mittellinie gestört, so dass bei der Eintracht kein Spielfluss aufkam.

Dass Jürgen Graeff nach einem sehenswerten Doppelpass mit Matthias Rudolph die daraus resultierende Chance nicht zur Aichwälder Führung nutzte, blieb der einzige Wehrmutstropfen. Wolfgang Ulmschneider, Mitglied des Trainertrios und Spielleiter des Aufsteigers, bemängelte folglich die Offensivkraft der Mannschaft, sah seine Elf allerdings „defensiv stark und auch im zentralen Mittelfeld gut“. Gegen den „Topfavoriten der Liga“, wie Ulmschneider die Sirnauer nannte, zeigte sich der Gastgeber dann doch zufrieden.

Die Eintracht muss allerdings deutlich zulegen, will sie, wie vom Auftaktgegner prophezeit, im Saisonverlauf noch ganz oben angreifen.

Statistik

ASV Aichwald: Voss - Geng, Seifried, Rommelspacher - Rudolph, Schlecht, Rust (79. Pavic), Kipp (55. Tedesco), Gerhardt - Graeff (88. Teichmann), Schembri.

SG Eintracht Sirnau: Hammel - Längle, Grimm, Schuster, Burkhardt - Thomas, Reutzsch, Grees (67. Hamburger), Riemer - Pursche (75. Köstle), Plodek.

Schiedsrichter: Sommer (Urbach).

Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Tedesco (73.), 1:1 Hamburger (81.).

Gelbe Karten: Graeff, Gebhardt, Tedesco / Reutzsch.

Beste Spieler: Rust, Tedesco / Thomas, Burkhardt.

Spiel der Woche auf Video

Highlights aus diesem Spiel können ab heute Nachmittag auf der Homepage der Eßlinger Zeitung abgerufen werden

Video Aichwald-Sirnau 1:1

Eßlinger Zeitung, Von Marc Huttenlocher  01.09.2008

 

 

 

 

 

Kay Thomas (rechts) von der

SG Eintracht Sirnau schirmt

 den Ball geschickt gegen den

 Aichwalder Timo Geng ab.

 Foto: Rudel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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